Zwischen Fuerte und Kalifornien

Hallo zusammen,

Eigentlich wollte ich in diesem Moment ein wenig die Augen schlie√üen und mich von den Strapazen des gerade beendeten Trainingslagers erholen, allerdings bef√∂rdert uns ausnahmsweise mal wieder “Iberia” von Fuerteventura zur√ľck aufs Festland und da ist in der Regel schlafen ausgeschlossen! Dass man hier keine Ruhe findet liegt allerdings nicht an atemberaubenden Stewardessen oder dem √ľberragenden flight-entertainment sondern eher an der Bestuhlung. Zwar bleiben die Kniescheiben diesmal unber√ľhrt weil ich einen Notausgangplatz erhalten habe, aber Eltern werden mich verstehen: Auf einem Kinderstuhl l√§sst es sich einfach nicht so richtig gut einnicken…! W√§hrend die Beckenknochen zwar seitlich anschlagen aber noch in den Sitz passen, hat der Kopf nur mit der Deckenwand bzw den darin befindlichen Luftd√ľsen Kontakt. Versuchte man (oder zumindest Personen √ľber 1,85m) diesen hinten anzulehnen, best√ľnde akute Genickbruchgefahr durch √úberstreckung, denn erst der Tisch des Hintermanns w√ľrde den freien Fall stoppen. Dabei haben die Sitze durchaus eine Kopfst√ľtze – diese befindet sich aber leider irgendwo im Brustwirbels√§ulenbereich und sorgt auf diese Weise lediglich f√ľr eine ziemlich aufrechte K√∂rperhaltung….
Ihr glaubt ich √ľbertreibe? Seht selbst (ich sitze wirklich…):

N√∂tig war die Wahl dieser Fluglinie weil wir eine Verbindung brauchten die uns noch ein vormitt√§gliches Training im Robinsonclub-Jandia auf Fuerteventura erlaubte und uns dennoch am selben Abend nach London bringen sollte. London? Aber sicher! Nun bietet sich die Inselhauptstadt f√ľr ein Fr√ľhlingstrainingslager ungef√§hr so an wie eine “Iberia”-Maschine als Wellness-Oase durchgeht aber in etwas mehr als vier Monaten steigt dort – hoffentlich mit uns – ein gr√∂√üeres Sportereignis und unser Partner smart (Ja, dort passe ich wirklich sehr gut hinein!) m√∂chte mit uns dort schon mal etwas olympische Luft schnuppern und ein kleines Photoshooting durchf√ľhren.

Ich bin mal gespannt wie das Wetter dort sein wird, immerhin wurden wir auf Fuerteventura mal wieder richtig verw√∂hnt, denn neben den wie √ľblich perfekten Bedingungen trugen auch Temperaturen um die 25¬įC bei warmen Saharawinden zu einem erfolgreichen Trainingslager bei. Nicht nur wir und unsere polnischen Trainingspartner nutzten die Gegebenheiten, sondern gleich 12 – 15 weitere Teams aus Deutschland, Spanien, England und √Ėsterreich bereiteten sich dort auf die anstehende Saison vor. Hierunter befand sich auch die deutsche Nachwuchselite, im √úbrigen allesamt sehr vern√ľnftige Jungs und M√§dchen, keine Spur von Partyleben, sondern eine im Sand und Kraftraum gewissenhaft arbeitende Trainingsgruppe mit berechtigten Ambitionen einmal in die Fu√üstapfen der jetzigen Nationalteams treten zu k√∂nnen.

Apropos Trainingsgruppe: Sowohl die Nummer eins der deutschen Damen als auch Julius und ich bieten in diesem Jahr zusammen mit Robinson je ein Beachvolleyballcamp an! F√ľr das einw√∂chige Camp auf Fuerteventura bzw. in der T√ľrkei gibt es noch freie Pl√§tze, wer also im Herbst von Profis durch den Sand gescheucht werden m√∂chte kann ja mal hier vorbeischauen: Zum Beachvolleyballcamp.

Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg mit einigen Turnieren auf dem Programm. Neben dem im Rahmen der Stippvisite erw√§hnten Highlight steht zuvor auch noch eine EM auf dem Programm die ebenso zu den olympischen Qualifikationsturnieren z√§hlt wie zB die Grand-Slams in Peking, Shanghai, Moskau und Rom. Auch Berlin steht endlich wieder auf dem Turnierplan der Weltserie und strebt mit der Waldb√ľhne als Austragungsort einen neuen Zuschauerrekord f√ľr ein Beachvolleyballturnier an – 20.000 Fans finden dort Platz!

Ihr seht also: Es steht ein interessanter und abwechslungsreicher Sommer bevor, nach dem Londonbesuch sind wir aber erst mal eine Woche in der Heimat bevor es ins letzte Trainingslager nach Kalifornien geht!

Von dort melde ich mich dann das n√§chste mal, w√ľnsche Euch bis dahin eine sch√∂ne Zeit, viel Spa√ü beim Angrillen (falls ihr das nicht schon letzte Woche gemacht habt) und verabschiede mich nun mit dem Photo des Tages, gefunden an einer Wohnungst√ľr in K√∂ln. Keine Ahnung wie so eine Konstellation zustande kommt, ungef√§hr so stimmig wie ein Bremen-Hamburg-Freundschaftschal in Leipzig…!

Beste Gr√ľ√üe

Euer Jonas

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