Trainingslager und Kurzurlaub

Hallo zusammen!
In genau diesem Augenblick befinde ich mich gerade ausnahmsweise einmal nicht in einem Flugzeug, sondern an Bord einer F√§hre auf dem Weg von der Nord- auf die S√ľdinsel Neuseelands!

Nach unserem 5-w√∂chigen Trainingslager haben wir drei Tage zur “freien Verf√ľgung” und da wollte ich mal meinen Aktionsradius (betrug bisher ca. 3 Kilometer) ein wenig erweitern und als Appetizer f√ľr m√∂gliche sp√§tere Urlaube schon einmal einen Miniteil der S√ľdinsel erkunden! Auf der einen Seite ist es nat√ľrlich toll und ein unglaubliches Privileg, in L√§ndern wie Neuseeland sein Trainingslager ausrichten zu k√∂nnen, aber auf der anderen Seite tut es schon immer etwas weh, wenn man wei√ü, was es alles zu erkunden g√§be, man aber w√§hrend der Trainingswoche(n) weder Zeit noch Kraft hat, gr√∂√üere Unternehmungen durchzuf√ľhren.
Die vergangenen Wochen waren aber dennoch nicht nur anstrengend, sondern auch ungemein angenehm. Ich kenne keinen anderen Trainingsort, der optimale Trainingsbedingungen mit den Eigenschaften Entspannt-, Sicher- und Sch√∂nheit auf eine √§hnliche Weise verk√∂rpert wie Mount Maunganui. F√ľr neuseel√§ndische Verh√§ltnisse zwar schon recht touristisch, im Vergleich zu sch√∂nen europ√§ischen Trainingslager- oder Ferienzielen aber immer noch eine Oase der Ruhe!

The Mount

Ich habe ja bereits im letzten Jahr von Land und Leuten geschw√§rmt und m√∂chte daher nur noch einmal den Rat loswerden: Wer keine 30-st√ľndige Anreise scheut, noch zumindest drei Wochen Resturlaub hat, sich das Flugticket leisten und sich an gr√ľner Natur erfreuen kann – Urlaub buchen!!
Zumindest in den Beachvolleyballerkreisen sprechen sich die vorteilhaften Bedingungen allm√§hlich herum, in diesem Jahr waren nicht weniger als 11 Teams (M√§nner und Frauen) aus 7 Nationen vor Ort. Somit geh√∂rt “The Mount” neben Rio, Los Angeles und den Kanaren (selten genug, dass Fuerte, Teneriffa und Co zusammen mit den drei Erstgenannten innerhalb eines Satzes aufgez√§hlt werden…) zu den beliebtesten Trainingslagerzielen w√§hrend des europ√§ischen Winters! Apropos Winter: Es ist nicht so, dass hier zu jeder Tages- und Nachtzeit Flipflops und √§rmellose Shirts angesagt sind, es kommt sehr auf Zeit und Ort an! Scheint die Sonne durch die ozonverminderten Luftschichten f√ľhlen sich selbst 22 Grad Celsius an wie Temperaturen jenseits der 30, sitzt man jedoch im Schatten oder nach Sonnenuntergang im Wind, so w√§hnt man sich in n√∂rdlicheren bzw. auf dieser Seite der Erdkugel nat√ľrlich in s√ľdlicheren Gefilden. Dies kann ich exemplarisch gerade sehr gut mit einem Bild von der Szenerie zu meiner Rechten belegen, der (aufgrund seiner Fu√übekleidung vermutlich deutsche) Herr im Schatten hat kurz nach Entstehung des Photos sogar das w√§rmende Innendeck aufgesucht, w√§hrend sich bei dem Sonnenanbeter schon die ersten Schwei√üflecken ablesen lassen.

Insgesamt gesehen hatten wir mit dem Wetter unglaubliches Gl√ľck. Mit unserer Landung vor 5 Wochen ging gerade eine Schlechtwetterperiode zu Ende und erst am gestrigen Finaltag der NZL-Open, dem letzten Tourstopp der nationalen Serie, gab es in Mount Maunganui wieder den ersten signifikanten Regenschauer.
Leider soll das Wetter zu Wochenbeginn deutlich schlechter werden – auch auf der S√ľdinsel – so dass wir mal schauen m√ľssen, ob bei unserer gebuchten Kayaktour im Abeltasman-Nationalpark mehr Feuchtigkeit von oben oder unten kommt…! Anschlie√üend geht es durch die bekannteste Weingegend Neuseelands (Marlborough) weiter an die Ostk√ľste in Richtung Christchurch, von wo wir dann am Donnerstag die Heimreise antreten werden. Christchurch selbst soll von dem schweren Erdbeben des vergangenen Jahres (√ľber 10.000 Opfer) immer noch schwer gezeichnet sein, aufgrund von nahezu t√§glichen Nachbeben leichter bis mittlerer St√§rke kommt der Wiederaufbau wohl nur schleppend voran. Ich m√∂chte zwar keinen Katastrophentourismus betreiben, aber falls Zeit √ľbrig bleibt, werde ich noch mit dem Auto in die Stadt fahren, um mir ein Bild von der Lage dort und der Kraft der Naturgewalt zu machen.
Jetzt muss ich meinen Bericht leider beenden, denn wir fahren gerade in die Marlborough Sounds ein (Fjord√§hnliche Landschaft), hiervon gibt es noch ein letztes Landschaftsphoto…

… und mit dem Bild des Tages verabschiede ich mich, w√ľnsche Euch noch eine sch√∂ne Woche, auf dass diese nicht so schwer im Magen liegt, wie das was hier in Neuseeland unter “leichter Kost” verstanden wird…

Euer Jonas

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2 Antworten auf Trainingslager und Kurzurlaub

  1. Helmi sagt:

    Hallo Jonas (unbekannterweise),
    da kommen viele Erinnerungen auf und ich hoffe f√ľr Dich/Euch, dass Ihr noch traumhafte Tage verbringen und Erlebnisse haben werdet. Genie√üen!!!!! denn davon zehrt man in diesem hektischen- wetterm√§√üig ungem√ľtlichen- Deutschland ganz lange.
    Wir hatten das Gl√ľck, dass unser hockeyspielender Sohn ein Auslandsjahr in Tauranga verbracht hat, so dass wir ihn bzw. das Land “leider” f√ľr mehrere Wochen besuchen mu√üten.
    Sch√∂ne Gr√ľ√üe und noch traumhafte Tage, Helmi

  2. Daisuke sagt:

    Echt stark das Camp ffcr Me4dchen. War letztes Jahr dabei. Kann ich nur eefemhlpn, macht richtig Laune! War mit meiner Freundin da und neben Fussball hatten wir auch sonst noch Spadf. Cooles Camp ffcr NRW. Hin da Me4dels.LG Nadi

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