Ich bin dann mal weg…

…zum Urlaub in den USA Cool.

Ich habe jetzt gut 6 Wochen Rehatraining hinter mir und ich bin auf einem guten Weg, nach dem Urlaub wieder ins gewohnte Training einsteigen zu können. NatĂŒrlich behutsam und mit Bedacht. Die ein oder andere Laufeinheit werde ich aufs Fahrrad oder ins Wasser verlegen, aber das soll ja auch nicht das Schlechteste sein, um seine Ausdauer zu trainierenZwinkernd.

Aber jetzt noch einmal zu den Ereignissen der letzten Tage. Letzte Woche war ich in der Schweiz zur Kontrolluntersuchung und noch einmal zur Behandlung in der Physiopraxis. Eigentlich gab es grĂŒnes Licht, wenn nicht eine kleine Stelle der Narbe noch ein wenig Ärger bereiten wĂŒrde. Ich hatte vor den Olympischen Spielen einen “Stromunfall”, der zu Verbrennungen und Narben, genau im spĂ€teren OP-Bereich gefĂŒhrt hat. Leider heilt diese Stelle jetzt nicht so gut, wie der Rest der Narbe. Daher heißt es: Warten bis alles ganz verheit ist und dann kann es wieder los gehen. Da aber jetzt noch mein ausstehender Urlaub ansteht, hat die Narbe noch ein wenig Zeit, richtig gut zu verheilen.

Gestern hatte das  Bundespolizeileistungssportprojekt Kienbaum zur Vereidigung der DienstanfÀnger und zur Sportlerehrung nach Kienbaum geladen. Herr Dr. Hans-Peter Friedrich nahm die Ehrung der Olympiateilnehmer und Medaillengewinner persönlich vor.

Eine besondere Nachricht hatte Herr Friedrich zuvor noch verkĂŒndet. Das Bundespolizei- Leistungssport- PROJEKT, welches 1999 von Georg Mentzel ins Leben gerufen wurde, ist ab sofort kein Projekt mehr, sondern fester Bestandteil der Bundespolizei. Die Dienststelle unter der heutigen Leitung von Herrn Jochen Maron darf sich ab sofort Bundespolizeisportschule Kienbaum nennen. Damit ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Sportförderung der Bundespolizei geschafft und ich bin Stolz ein Teil dieser Einheit sein zu dĂŒrfen.

Ich melde mich mit hoffentlich mit vielen tollen Erlebnissen, EindrĂŒcken und einer gut verheilten Narbe nach meiner Reise bei euch wieder.

Eure Jenny

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Kurzer Zwischenstand

Mittlerweile sind gut 3 Wochen seit der OP vergangen und ich bin mit dem bisherigen Ergebnis ganz zufrieden. Ich gehe inzwischen schmerzfrei “stockfrei” und bin auch wieder mobil :-) Seit 2 Wochen befinde ich mich nun im Rehatraining in der Bayer Werkstatt der Fußballer unter der Leitung von Carsten Rademacher. Zusammen mit meinem Vereinskollegen Alessio Platini Menga, der sich im Juli einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, bin ich jeden Tag fleißig am Traineren. Dazu kommen die tĂ€glichen Behandlungen bei uns in der “physioteam04″ Praxis. Somit ist mein Tag gut ausgefĂŒllt und ich nutze meine Saisonpause mit “Training” ; auf dem Fahrrad, Stepper, an den GerĂ€ten oder inzwischen auch im Wasser.

Am 3.10 geht es noch einmal in die Schweiz zur Kontrolluntersuchung und dann geht es am 14.10 hoffentlich in den Urlaub. Aber bis dahin melde ich mich noch einmal bei euch.

Eure Jenny

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Optimismus heißt das Stichwort fĂŒr die kommenden Monate!

Ich bin inzwischen wieder zu Hause, bewege mich auf KrĂŒcken und begebe mich nun in der Heimat in bekannte PhysiohĂ€nde.

Herr Dr. Segesser hat in meiner Wade wohl ordentlich “aufgerĂ€umt”. Er hatte von Anfang an ein sogenanntes Logensyndrom als Hauptursache meines ganzen Übels vermutet und dieses hat sich innerhalb der Operation auch bestĂ€tigt. Durch die Einengung des Muskels in seiner “HĂŒlle” war eine ordentliche Durchblutung nicht mehr gegeben. Das erklĂ€rt die anhaltenden und teilweise heftigen Schmerzen der Vergangenheit in meiner Wade und Achillessehne. Die Faszie des Muskels wurde geöffnet und einige Verklebungen entfernt. Jetzt hat der Muskel wieder Platz zum “Atmen” und ist hoffentlich bald wieder bereit, mich schnell ĂŒber die Bahn zu tragen. Aber ich gebe ihm natĂŒrlich noch ein wenig Zeit und Ruhe, sich langsam an große Belastungen heran zu tasten.

Einen anfĂ€nglich diagnostizierten und befĂŒrchteten LĂ€ngsriss der Achillessehne konnte Herr Dr. Segesser ausrĂ€umen, so dass die Achillessehne weitestgehend heil blieb und ich jetzt zuversichtlich in die nĂ€chsten Jahre Leistungssport blicken kann.

Ich halte euch auf dem Laufenden, wie die Reha verlĂ€uft und wie es mir geht- spĂ€tenstens wenn ich FĂ€den und KrĂŒcken los bin.

Vielen, vielen Dank fĂŒr all die lieben GrĂŒĂŸe, GenesungswĂŒnsche und gedrĂŒckten Daumen! Ich habe bzw. ich freue mich ĂŒber jeden Einzelnen! Gerade in solchen Zeiten lernt man zu schĂ€tzen, wer an einen denkt, zu einem steht und einen unterstĂŒtzt!

Eure Jenny

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Kurzer Zwischenbericht aus dem Krankenhaus

Die OP ist laut den Ärzten der Rennbahnklinik in Muttenz gut verlaufen. Ich durfte heute das erste Mal mein Bett in Richtung Physiotherapie verlassen. Aller Voraussicht nach darf ich morgen nach Hause und werde dann dort weiter behandelt.

Ein kurzer Gruß noch an meine Vereins- und Trainingskameraden, die gestern die große Eröffnungsfeier der Paralympics erleben durften. Ich drĂŒcke euch ganz fest die Daumen und wĂŒnsche euch maximale Erfolge!

Eure Jenny

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Operation

Nachdem ich am vergangenen Montag noch einmal in Muttenz war, werde ich morgen wieder dort hin fahren und mich am Dienstag von Dr.Segesser in der dortigen Rennbahnklinik operieren lassen. Nach all den Arztbesuchen der Vergangenheit hoffe ich, das Kapitel “Waden- und Achillessehenprobleme” damit abschließen zu können, wenngleich der vollstĂ€ndige Genesungsweg sicher kein leichter und kurzer wird.

DrĂŒckt mir die Daumen, dass am Dienstag alles gut verlĂ€uft und ich schnell wieder auf die Beine komme. Voraussichtlich bin ich ab ĂŒbernĂ€chster Woche wieder in Deutschland und werde mich dann hier weiter behandeln lassen. Ich hoffe, dass ich mich dann auch wieder bei euch melden kann- hoffentlich mit positiven Nachrichten.

Euere Jenny

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London 2012- anders als gedacht und gehofft!

Leider kann ich in diesem Jahr keine Erfolgsgeschichte von meinem Saisonhöhepunkt mit nach Hause bringen. Stattdessen musste ich erkennen, dass   Erfolg und Misserfolg im Sport so eng beeinander liegen und eine noch so gute Vorbereitung und Form von heute auf morgen nichtig sein können, wenn der Körper nicht mitspielt. Und mein Körper hat mir in diesem Jahr- ausgerechnet dem Olympischen Jahr- leider einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht.

Lange war unklar, ob und zu welchen Bedingungen ich ĂŒberhaupt in London an den Start gehen kann. Dennoch habe ich allen Vorzeichen getrotzt, um mein GlĂŒck irgendwie zu versuchen.

Und schien es am ersten Tag noch möglich, den Siebenkampf ordentlich zu absolvieren, musste ich mir bereits nach dem Weitsprung eingestehen, dass ein akzeptables Ergebnis unter diesen Schmerzen kaum möglich sei. Im abschließenden 800m-Lauf konnte ich den langen, druckvollen Schritt dann nicht mehr halten und musste meinen WettKAMPF schweren Herzens aufgeben.

Dennoch bin ich, nach ein paar Tagen Abstand froh, an den Start gegangen zu sein und alles versucht zu haben, denn nun weiß ich, dass eine Medaille in diesem Jahr fĂŒr mich schlichtweg unerreichbar war. Im Falle einer prĂ€ventiven Absage meines Startes, wĂŒrde ich mich wahrscheinlich mein Leben lang mit der Frage quĂ€len: “Was wĂ€re letztlich doch noch möglich gewesen?”. Schließlich sind Silber und Bronze mit Punktzhalen weggegangen, die auch ich in der Vergangenheit schon erreicht habe.

Ich kann abschließend fĂŒr mich sagen, dass ich mein Bestes gegeben habe. Mehr war fĂŒr mich in diesem Jahr leider nicht möglich- so weh die Erkenntnis auch tut!

Nun muss ich mich schnellstmöglich Ă€rztlich behandeln lassen und werde dazu am 20.08.2012 in die Rennbahnklinik nach Muttenz fahren. Dort war ich bereits im Vorfeld der Spiele in Behandlung und ohne die wĂ€re ich nicht wo weit gekommen. Herr Dr. Segesser und Herr Dr. Martin werden dann entgĂŒltig entscheiden, wie ich weiter behandelt werden muss, um auch die nĂ€chsten Jahre wieder voll ins Wettkampfgeschehen einsteigen zu können.

An dieser Stelle möchte ich mich aber unbedingt noch ganz herzlich bei allen bedanken, die den Mut hatten, mir nach dem Wetkampf eine Nachricht- sei es ĂŒber Facebook, meine Homepage oder aber per SMS- zukommen zu lassen. Vielen Dank dafĂŒr! Es tat sehr gut, zu wissen, dass es auch in Zeiten des ausbleibenden Erfolges Menschen gibt, die zu einem stehen. Leider hatten nicht viele diesen Mut…

Zudem möchte ich mich bei allen Ärzten und Physiothearpeuten bedanken, die mich im Vorfeld der Spiele unterstĂŒtzt und behandelt haben…

Außerdem gilt ein großer Dank der Firma Respofit, deren Tiefenstrahler die Schmerzen zumindest in einem Teil der Vorbereitungsphase ertrĂ€glich gemacht hat.

DarĂŒber hinaus danke ich meinen Sponsoren und Förderern, die mich im Vorfeld der Olympischen Spiele unterstĂŒtzt haben. Vielen Dank insbesondere an Herrn Dr. Herrenknecht, der meine Eltern mit nach London genommen hat. FamiliĂ€rer RĂŒckhalt (insbesondere in schlechten Zeiten) ist von unbezahlbarem Wert! Sie wissen gar nicht, wie wichtig das fĂŒr mich war.

Vielen Dank an die Bundespolizei, zu deren ĂŒberaus erfolgreichen Olympiabilanz ich dieses Jahr leider nicht beitragen konnte. Ich bin sehr froh, Teil dieser Organisation zu sein, um auch solche Krisenzeiten ĂŒberstehen und hoffentlich an alte Erfolge anknĂŒpfen zu können.

Und natĂŒrlich danke ich allen, die daheim die Daumen gedrĂŒckt haben. Lasst sie bitte nicht los, bis meine Sehne und Wade wieder heil sind!

Liebe GrĂŒĂŸe,

eure Jenny

PS: Vielen Dank auch noch an alle, die uns so einen tollen Empfang in Hamburg bereitet haben- fĂŒr mich ein unvergessliches Erlebnis!!!

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Geschafft- das Ticket fĂŒr Olympia ist gesichert!

Noch nie habe ich mich so ĂŒber eine NormerfĂŒllung gefreut, wie in diesem Jahr, aber auch noch nie war es so schwer!

Ich hatte euch sowohl ĂŒber meine Wadenbeschwerden, als auch ĂŒber deren Besserung berichtet und hatte den Bericht kaum fertig geschrieben, sind die Schmerzen am nĂ€chsten Tag tiefer in die Wade gerutscht und haben sich entlang der Achillessehne ausgebreitet. Bis Freitag war mein Gesundheitszustand ein einziges “Auf und Ab” und unklar, ob ich ĂŒberhaupt starten konnte. Am Freitag Abend dann die endgĂŒltige Entscheidung: Starten und schauen, was geht bzw. auszuhalten ist.

Nun weiß ich, dass es die richtige, wenn auch eine schmerzhafte Entscheidung war, denn 13.54 sec/ 1,82m/ 13,56m/ 24:55sec/ 6,19m/ 47,83m und 2.16.05min reichten fĂŒr 6345 Punkte und somit fĂŒr die direkte Qualifikation fĂŒr London. Nun kann ich mich erst einmal meiner Genesung und dann der zielgerichteten Vorbereitung auf die Olympischen Spiele widmen. Leider bedeutet dies, dass ich das Mehrkampfmeeting in Ratingen in diesem Jahr auslassen muss. Ich wĂŒnsche allen Organisatoren und Helfern aber ein tolles Meeting und bin im nĂ€chsten Jahr sicher wieder dabei.

Jetzt gilt es erst einmal, schnell gesund zu werden, denn nur dann kann ich mein Ticket nach London auch wirklich einlösen!

Vielen Dank fĂŒr alle gedrĂŒckten Daumen, die ihr aber ruhig bis 04.08.2012 fĂŒr mich gedrĂŒckt halten könnt ;-)

Eure Jenny

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Die Wade hÀlt- Ich freue mich auf Götzis!

Da ich euch von meinen gesundheitlichen Problemen berichtet hatte, ist es Zeit, euch auf den aktuellen Stand zu bringen: Nachdem mir meine Wade sowohl physisch als auch psychisch ĂŒbel zugesetzt hatte und der Traum von Olympia in weite Fern gerĂŒckt war, bin ich nun wieder optimistisch. Man schwimmt so sehr auf dieser olympischen Welle, trainiert und trainiert und realisiert dann, dass es eben auch ganz schnell vorbei sein kann. Daher habe ich mich erst einmal etwas zurĂŒck gezogen, alle WettkĂ€mpfe und Interviewtermine abgesagt und mich intensiv behandeln lassen. Und an dieser Stelle möchte ich mich erst einmal bei all den helfenden HĂ€nden bedanken, die in kĂŒrzester Zeit ihr Bestes gegeben haben, um meine Wade wieder fit zu bekommen.

Heute habe ich noch einmal abschließend getestet, wobei es weniger auf die Weiten, Höhen und Zeiten, als vielmehr um das Vertrauen in den eigenen Körper, ging. Im Ergebnis werde ich nach derzeitigem Stand nĂ€chste Woche in Götzis an den Start gehen können und dort versuchen, das bestmögliche aus mir rauszuholen, um hoffentlich die Olympianorm abzuhaken. Denn eins hat mir meine Wade eben auch noch einmal explizit gezeigt: Olympia besteht eben nicht aus einer Veranstaltung, sondern vielmehr aus einem langen Weg dahin, der in erster Linie von anhaltender Gesundheit geprĂ€gt sein muss!

So, dann hoffe ich auf eine tolle Veranstaltung in Götzis, schönes Wetter und euere gedrĂŒckten Daumen, die mich hoffentlich begleiten!

Eure Jenny

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Saisoneinstieg verschoben

Wie ihr vielleicht gelesen habt, musste ich meinen Saisoneinstieg vorerst verschieben…

Bereits seit einigen Wochen hatte ich immer mal wieder Probleme mit meiner rechten Wade. Diese haben sich auf Lanzarote dann derart verschlimmert, dass ich vorzeitig abreisen musste, um schnellstmöglich Ă€rztlichen Rat zu erhalten. Seit ungefĂ€hr einer Woche bin ich nun in intensiver physiothearpeutischer und Ă€rztlicher Behandlung. Damit musste ich meinen geplanten Saisoneinstieg an diesem Wochenende in Bernhausen erst einmal verschieben. Am Montag werde ich nun wieder ins Training einsteigen und bin optimistisch, hoffentlich rechtzeitig wieder fit zu sein, um die Qualifikation fĂŒr London abhaken zu können. Ich melde mich dann zeitnah wieder bei euch mit neuen Informationen und freue mich bis dahin ĂŒber jeden gedrĂŒckten Genesungsdaumen ;-)

Eure Jenny

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SĂŒdafrika 2012

Nach drei Wochen heißen Temperaturen und harten Trainingseinheiten bin ich wieder zurĂŒck in Deutschland und freue mich auch hier ĂŒber sommerliche Temperaturen Cool. In den drei Wochen in Stellenbosch hatte ich genau zwei freie Tage und kann euch somit auch gar nicht so viel berichten, außer dass wir viel und gut trainiert haben. Den einen freien Tag habe ich mit den “Neubrandenburgern/ innen” an einem der schönsten StrĂ€nde der Welt verbracht. Den zweiten freien Sonntag waren wir in Kapstadt auf dem “Lions Head”, dem Berg neben dem Tafelberg, dennoch mit einem wunderschönen Panorama. Danach ging es noch an die Waterfront zum Eis essen und Shoppen ;-) Ein paar Impressionen gibt es hier.

Am Wochenende werde ich nach lĂ€ngerer Zeit mal wieder meine Familie in BrunsbĂŒttel besuchen, worauf ich mich total freue.

Ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten,

Eure Jenny

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