“…und tĂ€glich grĂŒĂŸt das Murmeltier”

…Operation, Gehhilfen und Reha hatte ich doch eigentlich schon erfolgreich hinter mich gebracht! Aber man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben oder wie heißt es so schön.

Es lief alles nach Plan und auch richtig gut, wie ich euch ja berichtet hatte. Im Februar dann der RĂŒckschlag: Von heute auf morgen waren sie wieder da! Schmerzen in der Achillessehne bzw. im Fersenbereich. Diagnose: Haglundverse (Überbein am Knochen) mit verbundender EntzĂŒndung an der Sehne und einem entzĂŒndeten Schleimbeutel. Es galt also erst einmal die EntzĂŒndung zu bekĂ€mpfen und die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Wir haben gleich die Notbremse gezogen, entlastet und alles Mögliche an Behandlungen ausprobiert. Meine Erfahrungswerte sind in dem Bereich ja inzwischen recht weitreichend. Es folgten Alternativtrainingseinheiten und etliche Einheiten mit “zusammengebissenen ZĂ€hnen”…

Dann kam das Trainingslager in SĂŒdafrika. Die WĂ€rme und die tĂ€gliche und intensive physiotherapeutische Betreuung sollte ja wohl einen großen Teil zur Linderung beitragen und ein intensives Training zulassen. Wie ihr euch denken könnt, ist der Plan leider nicht aufgegangen. Vielmehr haben sich die Beschwerden weiterhin verschlechteret. In Absprache mit meinen Trainern und dem DLV bin ich sofort nach Deutschland zurĂŒck geflogen und habe mich in Ă€rztliche HĂ€nde begeben.

In der Orthoparc Klinik in Köln kam man schnell zu dem Entschluss zu operieren, da eine weitere alternative Behnadlung keine vielversprechende Aussicht hatte, wenn ich denn meine Leistungssportkarriere fortsetzen möchte. Ja und das möchte ich! Das alles hört sich jetzt nach einer schnellen Entscheidung an, aber ich wusste innerlich sehr genau, dass es keine Alternative gibt. Ich hĂ€tte so keine ordentliche und fĂŒr mich zufriedenstellende Saison absolvieren können. So haben wir jetzt diesen Weg eingeschlagen, mit der Hoffnung und dem festen Glauben, in Zukunft wieder im Wettkampfgeschehen mitspielen zu können. Laut der Ärzte ( Dr.med. AndrĂ© Morawe und Dr. Tenner) ist die OP gut verlaufen und einer Fortsetzung der Leistungssportportkarriere steht nach erfolgreicher Heilung nichts im Wege.

Jetzt heißt es also erst einmal 2 Wochen Gehilfenfortbewegung und dann geht es wieder in die Reha. Das hatte ich mir anders vorgestellt, aber jetzt muss ich nach vorne blicken und mich erneut zurĂŒck kĂ€mpfen. Aber ich komme zurĂŒck!

Ich wĂŒnsche euch ein schönes Osterfest und ein paar erholsame Feiertage- vielleicht sogar endlich mal wieder schneefrei ;-)

An dieser Stelle auch noch einmal ein großes Dankeschön an das Team der Orthoparc Klinik in Köln. Es war schön bei euch, wenngleich ich euch in Zukunft dann lieber an anderer Stelle wieder treffen wĂŒrde ;-)

Eure Jenny

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